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Leitfaden

Website-Sicherheit prüfen: Schritt für Schritt selbst testen

Von Lucas Weber, CyberSec42 · Stand 28.10.2026

CyberSec42

Website-Sicherheit prüfen können Sie als Inhaber eines kleinen Betriebs zu einem guten Teil selbst, mit dem Browser und einigen kostenlosen Werkzeugen: Verschlüsselung und Zertifikat, Security-Header, veraltete Software, offene Admin-Logins, den Malware- und Blacklist-Status, öffentlich abrufbare Dateien, Formulare und die Absender-Einstellungen Ihrer E-Mails. Diese Anleitung zeigt je Punkt, wie Sie prüfen, was das Ergebnis bedeutet und was Sie tun, wenn etwas auffällt. Was kein automatischer Test findet, sind Fehler in der Logik und in den Zugriffsrechten Ihrer Seite. Dafür braucht es eine Prüfung durch einen Menschen.

Kurz gefasst.

HTTPS und Zertifikat

SSL-Labs-Test lesen und verstehen.

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Security-Header

Mit dem Mozilla HTTP Observatory messen.

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Veraltete Software

CMS, Plugins, Themes und PHP.

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Admin-Logins

Wer die Anmeldeseite erreicht.

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Malware und Blacklist

Safe Browsing und Search Console.

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Offene Dateien

Backups, .git und .env aufspüren.

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Formulare und Spam

Was Ihr Kontaktformular annimmt.

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E-Mail-Absender

SPF, DKIM und DMARC kurz geprüft.

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Bevor Sie anfangen

Prüfen Sie nur Ihre eigene Website oder eine Seite, für deren Prüfung Sie eine Erlaubnis haben. Alle Werkzeuge in dieser Anleitung rufen Ihre Seite so auf, wie es ein Besucher tut, und lesen aus, was sie öffentlich zeigt. Das ist für die eigene Seite unproblematisch.

Legen Sie sich eine einfache Liste an: Prüfpunkt, Ergebnis, Datum, offene Frage. Was Sie nicht selbst beantworten können, geht als Frage an Ihren Hoster, Ihre Agentur oder Ihren Baukasten-Anbieter. Wie Sie die Grundlagen absichern, also Zugänge, Zwei-Faktor-Anmeldung, Backups und Verträge, beschreibt unser Beitrag Website-Sicherheit für kleine Unternehmen. Hier geht es um das Messen: Was sieht ein Fremder, wenn er Ihre Seite von außen untersucht?

1. HTTPS und Zertifikat prüfen

Das Zertifikat ist der digitale Ausweis Ihrer Seite. Es sorgt dafür, dass Eingaben wie Name, E-Mail-Adresse oder Passwort verschlüsselt übertragen werden. Dass im Browser ein Schloss erscheint, ist der erste Schritt. Wie gut die Verschlüsselung eingerichtet ist, zeigt ein genauerer Test.

So prüfen Sie

So lesen Sie das Ergebnis

ErgebnisBedeutungWas tun?
A oder A+Die Verschlüsselung ist nach heutigem Stand sauber eingerichtet.Nichts, Test einmal im Quartal wiederholen.
B oder CMeist sind alte Protokolle oder schwache Verfahren noch eingeschaltet.Hoster bitten, veraltete Protokolle abzuschalten.
TDas Zertifikat wird nicht als vertrauenswürdig erkannt, etwa weil es abgelaufen, selbst ausgestellt oder unvollständig eingebunden ist.Sofort klären, Besucher sehen meist eine Warnung.
FSchwere Mängel in der Einrichtung.Sofort an Hoster oder Dienstleister geben.

Achten Sie im Bericht auf zwei Angaben. Erstens das Ablaufdatum des Zertifikats und die Frage, ob es sich automatisch verlängert. Zweitens die Protokolle: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt in seiner Technischen Richtlinie TR-02102-2 (Fassung 2026-01) vorrangig TLS 1.3, TLS 1.2 nur noch bis Ende 2031 und TLS 1.0 und 1.1 gar nicht mehr. Die beiden alten Versionen hat die Internet Engineering Task Force mit RFC 8996 auch formal für veraltet erklärt. Stehen sie im Bericht noch auf „Yes“, ist das eine konkrete Frage an Ihren Hoster.

Bei Baukästen wie Wix, Jimdo oder Shopify richtet der Anbieter die Verschlüsselung ein. Eine Note unter A ist dort kein Grund zur Sorge, denn Sie können sie ohnehin nicht ändern.

Security-Header sind kurze Anweisungen, die Ihre Seite bei jedem Aufruf an den Browser mitschickt, etwa „lade diese Seite nur verschlüsselt“ oder „lass dich nicht in fremde Seiten einbetten“. Sie schützen Besucher vor einigen verbreiteten Angriffen, zum Beispiel vor eingeschleusten Skripten oder vor Seiten, die Ihre Seite unsichtbar überlagern.

So prüfen Sie

Geben Sie Ihre Domain in das kostenlose HTTP Observatory von Mozilla ein. Es vergibt eine Note von A+ bis F, ausgehend von 100 Punkten, und zeigt je Test, was fehlt. Laut Mozilla lässt sich eine Seite höchstens einmal pro Minute neu prüfen.

Ein Beispiel vom eigenen Haus: Für www.cybersec42.com meldete das Observatory am 28.10.2026 die Note A+ mit 110 Punkten, 12 von 12 Tests bestanden. Eine zweite Messung per direktem Abruf der Seite bestätigt die Header, die dahinterstehen:

strict-transport-security: max-age=63072000; includeSubDomains; preload
content-security-policy: default-src 'self'; script-src 'self' 'sha256-…' …
x-content-type-options: nosniff
x-frame-options: DENY
referrer-policy: strict-origin-when-cross-origin
permissions-policy: geolocation=(), microphone=(), camera=(), …

So lesen Sie das Ergebnis

Fehlen Header, ist das eine Aufgabe für Ihren Dienstleister, kein Notfall. Wie die einzelnen Header wirken und wie man sie für Apache, nginx, Netlify oder Vercel einrichtet, steht in unserem Beitrag Content Security Policy und Security-Header. Wichtig ist die Grenze des Werkzeugs: Mozilla schreibt in seinen häufigen Fragen selbst, dass auch ein A+ nicht bedeutet, dass eine Seite sicher ist. Veraltete Software, verwundbare Plugins, SQL-Injection oder der Umgang mit Passwörtern werden nicht geprüft.

3. Veraltete CMS- und Plugin-Versionen finden

Ein Content-Management-System (CMS) ist die Software, mit der Sie Ihre Seite pflegen, zum Beispiel WordPress, Joomla oder TYPO3. Plugins und Themes sind Erweiterungen dafür. Für viele bekannte Lücken in solcher Software gibt es längst ein Update. Angriffsprogramme suchen gezielt nach Seiten, auf denen es fehlt.

So prüfen Sie bei WordPress

Bei anderen Systemen

Bei Baukästen aktualisiert der Anbieter das System selbst. Ihre Aufgabe sind installierte Apps und Erweiterungen von Drittanbietern. Betreut eine Agentur Ihre Seite, bitten Sie um eine Liste aller eingesetzten Komponenten mit Versionsnummer und Datum des letzten Updates. Wenn diese Liste niemand liefern kann, haben Sie Ihren wichtigsten Befund schon gefunden. Wie Sie WordPress dauerhaft aktuell halten, beschreibt unser WordPress-Leitfaden.

4. Offene Admin-Logins

Die Anmeldeseite Ihres Verwaltungsbereichs ist die Tür mit dem größten Schlüsselbund. Bei WordPress liegt sie standardmäßig unter /wp-admin/, bei Joomla unter /administrator/. Der Prüfleitfaden der OWASP, einer gemeinnützigen Organisation für Anwendungssicherheit, führt solche Pfade ausdrücklich als typische Ziele auf, weil Verwaltungsoberflächen oft nicht ausreichend vor fremdem Zugriff geschützt sind (OWASP WSTG).

So prüfen Sie

Ein gutes Ergebnis: Nur bekannte Personen haben Verwaltungsrechte, alle mit zweitem Faktor, und Datenbank- oder Server-Verwaltung ist nicht öffentlich erreichbar.

5. Malware- und Blacklist-Status prüfen

Wird auf Ihrer Seite Schadsoftware oder eine Betrugsseite gefunden, setzt Google sie auf eine Sperrliste. Browser zeigen Besuchern dann eine Warnung, bevor sie die Seite öffnen. Das merken Sie oft zuletzt, weil Ihr eigener Browser die Seite aus dem Speicher lädt.

So prüfen Sie

So lesen Sie das Ergebnis

Ein sauberes Ergebnis heißt nur, dass Google derzeit nichts gemeldet hat. Manche Schadsoftware zeigt sich nur bestimmten Besuchern, etwa nur Smartphones oder nur Besuchern, die über die Suche kommen. Steht Ihre Seite auf der Liste oder finden Sie fremde Inhalte, behandeln Sie das als Einbruch und folgen Sie unserem Beitrag Website gehackt: was tun?. Dort steht auch, wie Sie nach der Bereinigung eine Überprüfung bei Google beantragen.

6. Öffentlich auffindbare Dateien: Backups, .git, .env

Einer der folgenreichsten Fehler ist zugleich einer der einfachsten: Eine Datei liegt im öffentlichen Bereich des Servers, die dort nicht hingehört. Wer die Adresse errät, lädt sie herunter. Der Prüfleitfaden der OWASP nennt dafür drei Gruppen, die grundsätzlich nie öffentlich ausgeliefert werden sollten (OWASP WSTG):

Auch WordPress warnt im Website-Zustand, wenn Fehlermeldungen in eine Protokolldatei geschrieben werden, die möglicherweise öffentlich abrufbar ist.

So prüfen Sie

Hängen Sie in einem privaten Browserfenster diese Pfade an Ihre Domain an und sehen Sie sich an, was zurückkommt:

https://ihre-domain.de/.git/HEAD
https://ihre-domain.de/.env
https://ihre-domain.de/backup.zip
https://ihre-domain.de/wp-content/debug.log

So lesen Sie das Ergebnis

Ein unauffälliges Ergebnis ist hier besonders wenig wert. Sie haben vier naheliegende Namen geprüft, eine vergessene Datei heißt aber vielleicht seite-alt-2023.zip. Fragen Sie deshalb zusätzlich Ihren Dienstleister, ob im Webverzeichnis Sicherungen, Exporte oder Kopien liegen, und lassen Sie sie an einen Ort außerhalb des öffentlichen Bereichs verschieben.

7. Formulare und Spam

Ihr Kontaktformular ist die Stelle, an der Fremde Daten auf Ihren Server schicken. Spam ist dabei das sichtbare Problem. Wichtiger ist, was das Formular annimmt und wohin die Daten gehen.

Was Sie von außen nicht sehen: ob der Server die Eingaben selbst noch einmal prüft oder sich auf die Prüfung im Browser verlässt. Dieser Unterschied ist ein klassischer Ansatzpunkt für Angriffe und gehört zu den Dingen, die erst eine manuelle Prüfung zeigt.

8. E-Mail-Absender: SPF, DKIM und DMARC kurz geprüft

Diese drei Einträge im Namenssystem Ihrer Domain (DNS) legen fest, wer E-Mails in Ihrem Namen versenden darf. Fehlen sie, können Betrüger leichter Nachrichten verschicken, die scheinbar von Ihrer Adresse kommen, etwa gefälschte Rechnungen an Ihre Kunden.

EintragWas er regelt
SPFWelche Server Mails für Ihre Domain versenden dürfen.
DKIMEine digitale Signatur, die zeigt, dass die Mail unterwegs nicht verändert wurde.
DMARCWas der Empfänger mit Mails tun soll, die die Prüfung nicht bestehen, und wohin er Berichte schickt. Der Eintrag liegt unter _dmarc.ihre-domain.de.

So prüfen Sie

DMARC kennt laut Standard RFC 7489 drei Stufen: p=none (nur beobachten und Berichte sammeln), p=quarantine (verdächtige Mails etwa im Spam-Ordner ablegen) und p=reject (abweisen). Üblich ist, mit none zu beginnen, die Berichte zu lesen und erst dann zu verschärfen. Google verlangt seit dem 1. Februar 2024 von allen Absendern an Gmail mindestens SPF oder DKIM, von Absendern mit mehr als 5.000 Mails pro Tag SPF, DKIM und DMARC (Google-Richtlinien für E-Mail-Absender). Für die Zustellbarkeit Ihrer Mails lohnt sich die Einrichtung also doppelt.

Website auf Sicherheitslücken prüfen: wo Werkzeuge aufhören

Die acht Prüfungen oben zeigen, wie Ihre Seite von außen eingerichtet ist. Automatische Werkzeuge, auch kostenpflichtige Online-Scanner, vergleichen das Gesehene mit bekannten Mustern. Was sie grundsätzlich nicht beurteilen können, ist die Frage, ob Ihre Seite das tut, was sie tun soll, und nur das:

Deshalb gilt: Für eine reine Informationsseite mit Kontaktformular reichen die acht Prüfungen, regelmäßig wiederholt. Sobald Ihre Seite einen Shop, ein Kundenkonto, ein Buchungssystem oder eigene Funktionen hat, lohnt sich eine manuelle Prüfung, bei der ein Mensch die Seite mit mehreren Testkonten so durchgeht, wie es ein Angreifer täte. Was dabei passiert, erklärt unser Beitrag Penetrationstest: Ablauf, Dauer und Kosten. Wer zuerst einen breiten Überblick möchte, findet den Unterschied zur Schwachstellenanalyse dort erklärt.

Website-Sicherheit prüfen: die Checkliste

PrüfungWerkzeugGut, wenn …
HTTPS und ZertifikatSSL Labs, BrowserNote A oder A+, http leitet auf https um, Zertifikat verlängert sich automatisch, kein TLS 1.0/1.1
Security-HeaderMozilla HTTP ObservatoryKeine fehlgeschlagenen Tests, die Ihr Dienstleister beheben kann
SoftwareWordPress-Website-Zustand, Liste der AgenturKeine offenen Updates, keine verwaisten Plugins, aktuelle PHP-Version
Admin-LoginsPrivates BrowserfensterZwei-Faktor-Anmeldung für alle Admins, keine offene Datenbankverwaltung
Malware und BlacklistSafe Browsing Site Status, Search ConsoleKeine unsicheren Inhalte, keine Einträge unter „Sicherheitsprobleme“, keine fremden Seiten im Index
Offene DateienBrowser, Rückfrage beim DienstleisterFehlerseite statt Inhalt, keine Backups im Webverzeichnis
FormulareEigene TestnachrichtNur nötige Felder, eingeschränkte Uploads, Spam-Schutz aktiv
E-Mail-AbsenderGmail „Original anzeigen“SPF, DKIM und DMARC jeweils PASS

Wiederholen Sie die Liste einmal im Quartal und nach jeder größeren Änderung an der Seite, etwa nach einem neuen Plugin oder einem Wechsel des Dienstleisters. Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt für Systeme mit personenbezogenen Daten ohnehin ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung der Schutzmaßnahmen (Art. 32 Abs. 1 lit. d DSGVO). Was das für Ihren Betrieb konkret bedeutet, ist eine Rechtsfrage. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

Shop, Kundenkonto oder eigene Funktionen?

Dann prüfen wir Ihre Website von Hand, im schriftlich vereinbarten Umfang: Zugriffsrechte mit mehreren Testkonten, Bestell- und Anmeldeabläufe, Formulare und Uploads, öffentlich erreichbare Dateien und Verwaltungszugänge. Jeder Befund kommt mit einem nachvollziehbaren Nachweis und einer verständlichen Empfehlung, was zu tun ist. Ein eigenes Online-Prüfwerkzeug bieten wir nicht an. Mehr zum Vorgehen unter Penetrationstest.

Website-Sicherheitscheck anfragen

Jede Prüfung erfolgt ausschließlich mit schriftlicher Beauftragung im vereinbarten Umfang. CyberSec42 ist eine unabhängige technische Sicherheitsprüfung, keine akkreditierte Zertifizierungsstelle und keine Rechtsberatung. CyberSec42 steht in keiner Verbindung zu den genannten Werkzeug-Anbietern.

Häufige Fragen

Wie kann ich die Sicherheit meiner Website online prüfen?

Mit kostenlosen Werkzeugen, die nur lesen, was Ihre Seite öffentlich ausliefert: dem SSL Server Test von Qualys SSL Labs für die Verschlüsselung, dem HTTP Observatory von Mozilla für die Security-Header und dem Safe Browsing Site Status von Google für den Blacklist-Status. Ergänzen Sie das um die Prüfungen im Browser aus dieser Anleitung, etwa auf offene Dateien und Admin-Logins.

Ist meine Website sicher, wenn alle Tests grün sind?

Nein. Gute Noten zeigen, dass die Grundeinstellungen stimmen. Fehler in Zugriffsrechten und in der Logik Ihrer Seite, etwa ob ein Kunde fremde Bestellungen sehen kann, findet kein automatischer Test. Mozilla weist selbst darauf hin, dass auch die Bestnote im Observatory keine Sicherheit garantiert.

Wie scanne ich meine Website auf Malware?

Prüfen Sie Ihre Domain im Safe Browsing Site Status von Google, sehen Sie in der Google Search Console unter „Sicherheitsprobleme“ nach und suchen Sie mit site:ihre-domain.de nach Seiten, die Sie nicht angelegt haben. Ein unauffälliges Ergebnis schließt Schadsoftware nicht sicher aus, weil sie sich manchmal nur bestimmten Besuchern zeigt.

Darf ich fremde Websites mit diesen Werkzeugen prüfen?

Prüfen Sie nur Ihre eigene Website oder eine, für die Sie eine Erlaubnis haben. Das gilt besonders für das Aufrufen gezielter Pfade wie /.env oder /.git/. Eine Sicherheitsprüfung fremder Systeme gehört in einen schriftlichen Auftrag.

Wie oft sollte ich die Sicherheit meiner Website prüfen?

Einmal im Quartal ist ein guter Rhythmus, zusätzlich nach größeren Änderungen wie neuen Plugins, einem Theme-Wechsel, einem Umzug zu einem anderen Hoster oder einem Wechsel des Dienstleisters.

Was tue ich, wenn ich eine .env-Datei oder ein Backup öffentlich finde?

Lassen Sie die Datei sofort aus dem öffentlichen Bereich entfernen und ersetzen Sie alle Passwörter und Schlüssel, die darin standen. Sie müssen davon ausgehen, dass jemand die Datei bereits heruntergeladen hat. Enthielt sie personenbezogene Daten, klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, ob eine Meldung nötig ist.

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Quellen